DER VEREIN

Die SIGA wird euch über neue wissenschaftliche Erkenntnisse informieren oder zur Unterstützung initiierter Projekte aufrufen.

Nutzt die Plattform der SIGA, um die wissenschaftliche Arbeit zu unterstützen oder auch um die Mitglieder mit in eine wissenschaftliche Arbeit z.B. als Datensammlet einzubinden.

Aufgabe

Die Weiterverbreitung des Konzeptes der sensorischen Integrationstherapie in Deutschland.

Die Weiterentwicklung des Konzeptes durch empirische und universitäre Forschung im Sinne der Qualitätssicherung.

Das Erstellen und Übersetzen von wissenschaftlichen Studien sowie wissenschaftliche Veröffentlichungen im Bereich der Sensorischen Integrationstherapie.

Aufbau von nationalen und internationalen Netzwerken zu anderen Berufsgruppen, die sich wissenschaftlich für die Sensorische Integrationstherapie einsetzen und der Kooperation mit dem Berufsverband der Ergotherapeuten (DVE) zur Qualitätssicherung und Pflege des Weiterbildungscurriculums der Sensorische Integrationstherapie.

Die Weitergabe von Studieninhalten und wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um die Sensorische Integrationstherapie durch niederschwellige Bildungsformate, wie z.B.  themenbezogene Workshops für die an der Sensorischen Integrationstherapie interessierten Menschen, jedoch keine SI-Weiterbildungsseminare.

Arbeitsgruppen

Wir haben ein Netzwerk mit verschiedenen Arbeitsgruppen, in denen ihr aktiv an der Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der Sensorischen Integrationstherapie mitarbeiten könnt!

Wer sich für die Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe interessiert, weitere Informationen benötigt oder eine neue Arbeitsgruppe gründen möchte, kann sich gerne an uns wenden.

 

Die Arbeitsgruppen im Überblick:

Die ASI 2020 Vision (Ayres Sensory Integration 2020 Vision) ist eine internationale Gruppe, die sich im Hinblick auf den 100. Geburtstag von Jean Ayres zusammengeschlossen hat.  Zoe Mailloux, L. Diane Parham und Susanne Smith Roley sind für dieses Projekt federführend.

Ein Teilziel der ASI 2020 ist erreicht worden, indem ein neues Testinstrument (EASI) zur Befundung der sensorischen Integrationsfunktionen entwickelt wurde.

Nun soll dieser Test international standardisiert und normiert werden.

Es gibt zurzeit knapp 40 freiwillige Tester/innen. Diese sind zum Teil SIGA-Mitglieder, z.T. aber auch nicht, da man auch ohne SIGA- Mitglied zu sein, sich als Tester engagieren kann.

Was wir noch benötigen Die Gruppe der Testerinnen ist eigentlich zu klein, um genügend Normdaten für Deutschland zu sammeln. Im Herbst kann Mirjam abschließend eine kleine Gruppe von kompetenten Testerinnen einbringen und freut sich daher über qualifizierte Tipps, wer dafür noch in Frage kommt.

Ansprechpartnerin: Mirjam Giebels

Wir möchten alle SI Therapeuten dazu aufrufen, in den gemeinsamen Austausch über unsere Arbeit zukommen.

Inhalt

In der Arbeitsgruppe werden gemeinsam SI Behandlungen betrachtet. Der Aufbau und die Inhalt diskutiert und erweitert. Immer in Anbetracht des «inner drive» und das sinnhafte Empfinden des Kindes . So wie das Einbeziehen der Bezugsperson (Eltern).

Ziel 2020

Eine Workshop-Tag SI Behandlung gemeinsam betrachten

Ansprechpartnerin: Rega Schaefgen

Es ist wichtig, die evidenzbasierte Praxis auch im Bereich der sensorischen Integration anzuwenden, um sicherzustellen, dass die Behandlungstechniken effektiv und aktuell sind. Es hilft auch den behandelnden Therapeuten, da sie dadurch wissen, dass Sie Behandlungsmethoden verwenden, die von der Forschung unterstützt werden.

Evidenzbasierte Praxis ist mehr als nur das Lesen eines Forschungsartikels und die Entscheidung, dass Sie die beschriebene Methoden ausprobieren wollen. Man muss die in der jüngsten Forschung behandelten Bewertungs- und Behandlungsmethoden sorgfältig analysieren und diese Methoden auf die Therapie anwenden, indem Sie diese klientenzentriert einsetzen.

Unser Ziel für diese Gruppe ist es, Therapeuten mit Interesse in Sensorischer Integrationstherapie bei der EBP zu unterstützen.

Wir wollen eine Referenzliste der aktuellen internationalen Forschung, die für den Bereich der sensorischen Integration relevant ist, mit Übersetzungen der Abstracts nach Bedarf und wo immer möglich, suchen und erstellen.

Ansprechpartner: Dr. Natasha Kukuk

Regulationsstörungen in der frühen Kindheit werden in zwei Subtypen, mit und ohne Störung der sensorischen Verarbeitung, unterschieden. Von Regulationsstörungen spricht man, wenn z.B. Schlafstörungen, Fütterstörungen, Angststörungen kombiniert mindestens einen Monat lang an mindestens 4 Tagen der Woche auftreten.

Bei Regulationsstörungen mit sensorischen Verarbeitungsstörungen zeigen die Kinder zusätzlich als Antwort auf sensorische Reize, Schwierigkeiten in der adäquaten Regulation von Emotionen, Verhalten und Motorik. Regulationsstörungen werden als komplexe Integrationsstörung von externen Reizen verstanden.

Die sensorisch integrative Intervention orientiert sich klientenzentriert an den Betätigungsproblemen der Babys und Kleikinder und beruht auf den drei Bausteinen: Behandlung, Beratung und Umfeldanpassung.

Ziel

Dieser Arbeitsgruppe ist es, den sensorischen integrativen Interventionsansatz bei Babys und Kleinkindern mit Regulationsstörungen bekannter zu machen und weiter zu etablieren.

Ideen zur Umsetzung sind z.B. das Erstellen von Flyern für Betroffene, Hebammen oder Ärzte.

Ansprechpartner: Mirjam Giebels

Sensorische Integrationstherapie wird seit Jahrzehnten international erfolgreich in der Pädiatrie eingesetzt. Im Verlauf der letzten Jahre hat sich der Fokus der Intervention erweitert. Neben dem Einsatz des SI Konzept, bekommt die Umfeldberatung und die Umgebungsanpassung eine immer größere Bedeutung. Unserer AG beschäftigt sich mit der Frage, wie wir das Konzept der SI in andere Fachbereiche der Ergotherapie implementieren können, um die hier bereits erfolgreich eingesetzten Behandlungskonzepte sinnvoll zu ergänzen.

Jeder Mensch verfügt über eine sensorisch-integrative Verarbeitung. Die jüngste Forschung bestätigt, dass sich die Integrationsvorgänge im Alter oder durch Krankheit verändern. Welcher nutzen kann aus dem Wissen der sensorisch- integrativen Verarbeitungsvorgänge für die Intervention bei Erwachsenen Patienten gezogen werden?

Wir wollen wir unsere Erfahrungen austauschen, die wir mit dem Einsatz des  SI-Konzeptes bei Erwachsenen gesammelt haben.

Bisher

Birgit Marx und Dagmar Schuh haben in Ausgabe 9/2019 ET&Reha einen Artikel zum Thema Adaptation des SI-Konzeptes bei Erwachsenen veröffentlicht

Projekte

Standardisierung eines Fragebogensystems zur SI für Erwachsene:

Die AG hat das Assessment von Teresa May- Benson für erwachsene Patienten „Adult/Adolescent Sensory History ASH“ nach den Qualitätsstandards von Teresa in drei Durchlaufrunden übersetzt und ins Englische zurück übersetzt.

Ansprechpartnerin: Dagmar Schuh

In dieser AG möchten wir dir die Möglichkeiten und Grenzen der Einsatzmöglichkeiten von Tieren in der Therapie erarbeiten. Welche Tiere sind einsetzbar, beziehungsweise welche nicht?

Und viele weitere Themen! Bringt eure Ideen mit in die Gruppe ein und bereichert sie mit euren Erfahrungen und euerm Wissen.

Bisherige Arbeit

Bisher haben wir unsere Erfahrungen und weitere Informationen zusammengetragen und uns inhaltlich abgestimmt, um einen Flyer für tiergestützte SI- Therapie auch für Laien verständlich zu formulieren.

Wichtig waren uns neben der SI aber auch die tierschutzrelevanten Aspekte und andere Voraussetzungen, die dazu erfüllt werden müssen, sei es aufgrund gesetzlicher Vorschriften (§11 TSchG) oder z.B. Hygienerichtlinien.

Wir haben versucht, „allgemein“ über verschiedene Tierarten zu schreiben, was aber aufgrund unseres bestehenden Erfahrungsschatzes nur mit Pferden und Hunden in der Therapie schwierig war.

Ansprechpartnerin: Jutta Junker

Diese AG ist in Planung. Weitere Informationen folgen.

Die AG SI-Weiterbildung ist die Fortführung des ehemaligen SI Leitungsteam DVE. Sie kümmern sich um die Sicherstellung der Weiterbildungsstandards und sind damit eine Schnittstelle zwischen SIGA und DVE. Die Mitglieder sind Sandra Altrogge, Astrid Baumgarten, Astrid Künnemann, Natsha Kukuk, Ingrid Löffler-Idel, Ilka Otto, Rega Schaefgen und Dagmar Schuh.

Die SI Weiterbildung DVE ist durch ein Weiterbildungscurriculum geregelt, dass alle fünf Jahre an aktuelle Entwicklung angepasst wird. Dieses Curriculum sichert einen hohen Weiterbildungsstandard und ist anhand der international gültigen Weiterbildungsregelungen (Bologna- Prozess) aufgebaut.

In Zukunft ist eine Zusammenarbeit mit der ICEASI angestrebt, die das #Goal3 (International Training) der Vision2020 verfolgt.

Damit sind sowohl die Lernziele und Lerninhalte geregelt und die SI Weiterbildung DVE ist unter den vorgegebenen Parametern förderungswürdig.Teilnehmer von SI- Weiterbildungslehrgängen DVE können Stipendien, Bildungsprämiengutscheine oder andere Formen der finanzielle Unterstützung beantragen.

Ein weiterer zentraler Aufgabenbereich dieser AG, ist die Arbeit an der „Leitlinie Wahrnehmungsstörung“ mit dem Qualitätszirkel der Neuropädiater und der Neuropädiatrischen Gesellschaft.

Turnusmäßige Curriculumsrevision der SI-Weiterbildung DVE steht zum 01.07.2020 an.

AG SI-Weiterbildung stellt eine Projektgruppe für den DVE, der die Kosten der Revision übernimmt (Projekt und ein einmaliges Treffen im Frühjahr ist vom DVE genehmigt).

Der Vorstand verabschiedet dann in 05/ bzw. 06/2020 das neue Curriculum für den Weiterbildungslehrgang SI DVE. Es soll 07/2020 in Kraft treten. Das Curriculum hat eine Laufzeit von 5 Jahren. Nach der Revision sollen die Rechte an dem Curriculum vom DVE an die SIGA übertragen werden.

Bei Fragen könnt ihr euch direkt bei der SIGA melden!

Leitung Offen > Im Aufbau

Diese Arbeitsgruppe möchten wir gerne neu aufbauen, sie arbeitet eng mit der Gruppe evidenzbasierte Praxis zusammen.

Ziel / Aufgaben

Diese Gruppe dient als «Networker» für Übersetzer und die neuste Literatur im Bereich SI.

Die AG arbeitet eng mit der Arbeitsgruppe evidenzbasierte Praxis zusammen.

In dieser AG geht es um unsere Homepage, Social Media und Werbung für die SIGA. Sowie die aktive Nutzung des SIGA Netzwerks. Hier können sich alle engagieren, indem sie Inhalte für die Homepage, den nächsten Newsletter oder die verschiedenen sozialen Netzwerke sammeln und aufbereiten.

Zudem kann man sich an diese AG wenden, wenn Bachelor- oder Masterarbeiten, Studien oder ähnliches auf die Unterstützung der SIGA zurückgreifen möchten, oder diese über unser Netzwerk verbreiten möchten.

Auch die PPP für Kita’s kann hier als Mitglied eingefordert werden.

Ansprechpartnerin: Sandra Altrogge

Diese Gruppe ist momentan nicht aktiv. Wir haben derzeit keine Erlaubnis an der Übersetzung der Fragebögen zu arbeiten. Wir müssen warten, bis das SPM 2 veröffentlicht wird. Der Verlag in den USA möchte warten, bis sie sich mit einem Verlag in Deutschland einigen und einen Vertrag abschließen. Wir haben dann die Möglichkeit, Hilfe beim Übersetzungspozess anzubeiten.

L. Diane Parham, Cheryl Ecker, Heather Miller Kuhaneck, Diana A. Henry und Tara J. Glennon sind die Autoren des SPM.

Ansprechpartnerin: Dr. Natasha Kukuk

Mitglieder

Mit abgeschlossener SI-Ausbildung kann jeder Therapeut/in Mitglied im SIGA e.V. werden und von dem Netzwerk profitieren. Den Mitgliedsantrag ist unten unter Downloads zu finden. 

Die SIGA-Mitglieder finden Sie in Therapeutensuche.

Downloads

Beschreibung Sensory Integration, third edition. Bundy Lane [PDF]

Buchbesprechung Ergotherapie bei Autismus. Miller 2020 [PDF]

Buchbesprechung Praxisleitlinie SI 2014 [PDF]

Buchbesprechung Sher 2016 Everyday Games [PDF]

Kooperationsvertrag SIGA-e.V. [PDF]

Mitgliedsantrag SIGA [PDF]

Poster SIGA (07-2017) [PDF]

Poster Tipps SI [PDF]

Satzung SIGA e.V. [PDF]

Studien Zusammenhang-Betätigung ASS [PDF]

The Sensory Poster Pack [PDF]